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Ein Schutz durch die gesetzliche Unfallversicherung kann auch dann bestehen, wenn ein Arbeitgeber einen Arbeitnehmer für eine Tätigkeit im Ausland freistellt, und die ausländische Anstellung durch den deutschen Arbeitgeber finanziert wird.
Landessozialgericht Hessen, Urteil vom 17.09.2013
Der Betriebsrat hat keinen Anspruch auf Vorlage ergangener Abmahnungen gegen den Arbeitgeber.
Bundesarbeitsgericht, Urteil vom 17.09.2013
Für den Arbeitnehmer besteht bei einem privaten Telefongespräch kein Versicherungssschutz, wenn es sich bei dem Telefonat nicht lediglich um eine in zeitlicher und räumlicher Hinsicht nur ganz unerhebliche Arbeitszeitunterbrechung handelt.
Landessozialgericht, Urteil vom 17.09.2013
Die Aufstellung eines rechtskräftigen Insolvenzplans verhindert nicht die spätere gerichtliche Geltendmachung einer nicht angemeldeten Forderung.
Bundesarbeitsgericht, Urteil vom 12.09.2013
Dem Arbeitsgericht Düsseldorf lag folgender Fall zugrunde:Nachdem eine Mitarbeiterin einer Werbeagentur Ihren Hund über einen Zeitraum von mehreren Jahren mit zur Arbeit bringen durfte, untersagte ihr der Arbeitgeber dies für Zukunft, nachdem sich andere Mitarbeiter über Störungen in ihrem Arbeitsablauf beschwert hatten.
Arbeitsgericht Duesseldorf, Urteil vom 04.09.2013
Arbeitgeber sind grundsätzlich nicht dazu verpflichtet ihren Arbeitnehmern zur Vermeidung einer Beendigungskündigung einen freien Arbeitsplatz im Ausland anzubieten.
Bundesarbeitsgericht, Urteil vom 29.08.2013
Nimmt ein Arbeitnehmer an einer vom Arbeitgeber veranlassten und organisierten Mediationsveranstaltung teil, so stellt die für die Teilnahme aufgewendete Zeit keine Arbeitszeit dar.
Landesarbeitsgericht Nürnberg, Urteil vom 27.08.2013
Ein Schwerbehindertenvertreter muss bei der Entscheidung über die Bewerbung eines Behinderten auch dann beteiligt werden, wenn er sich selbst auf die ausgeschriebene Stelle beworben hat.
Bundesarbeitsgericht, Urteil vom 22.08.2013
Ein öffentlicher Arbeitgeber muss einen schwerbehinderten Bewerber zu einem Vorstellungsgespräch einladen, es sein denn, dass der Bewerber offensichtlich für die zu besetzende Stelle nicht geeignet ist.
Bundesarbeitsgericht, Urteil vom 22.08.2013
Wirft ein Arbeitnehmer einen schweren Gegenstand im Betrieb herum, von dem er wissen muss, dass er damit jemanden verletzen könnte, ist dies im privaten Bereich anzusiedeln.
Landesarbeitsgericht Köln, Urteil vom 20.08.2013