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Ein geldwerter Vorteil für die private Nutzung eines Firmenwagens ist auch dann zu veranlagen, wenn Anzeichen für eine nur zum Schein untersagte Nutzung sprechen.
Finanzgericht Düsseldorf, Urteil vom 11.04.2013
Wird ein Dienstwagen auch zur privaten Nutzung zur Verfügung gestellt, ohne dass es tatsächlich zu einer solchen kommt, so ist der geldwerte Lohnvorteil schon in der Überlassung zu sehen.
Bundesfinanzhof, Urteil vom 21.03.2013
Wer im Rahmen seiner Haushaltsführung eine Person auf Mini-Job-Basis beschäftigt, kann die hierdurch anfallenden Aufwendungen auch dann steuerlich geltend machen, wenn die Bezahlung mittels Bargeld erfolgt.
Niedersächsisches Finanzgericht, Urteil vom 20.03.2013
Der Bundesfinanzhof hat zu der Frage Stellung bezogen, wann einem Insolvenzverwalter ein Auskunftsanspruch auf Erteilung von steuerlichen Informationen über den insolventen Schuldner zusteht.
Bundesfinanzhof, Urteil vom 19.03.2013
Die Umsätze in einem Altenheim sind dann von der Umsatzsteuer zu befreien, wenn mindestens 40 % der erbrachten Leistungen an kranken oder behinderten Bewohnern vorgenommen wurden, welche ein gesetzlich bestimmtes Maß an Hilfe benötigen.
Bundesfinanzhof, Urteil vom 19.03.2013
Ein Auto kann nicht als Reisegepäck angesehen werden, weshalb es auch nicht von dem steuerlichen Reisefreibetrag erfasst wird.
Finanzgericht Baden-Württemberg, Urteil vom 18.03.2013
Wird eine Zugmaschine nahezu ausschließlich im Produktionsgeschehen einer Biogasanlage eingesetzt kommt eine Steuerbefreiung für landwirtschaftliche Nutzfahrzeuge nicht in Betracht.
Bundesfinanzhof, Urteil vom 06.03.2013
Die sogenannte "Reichensteuer" des Jahres 2007 ist aufgrund einer Ungleichbehandlung verfassungswidrig.
Finanzgericht Düsseldorf, Urteil vom 28.02.2013
Kosten für einen Verpflegungsmehraufwand können nur über die gesetzlich vorgesehenen drei Monate hinaus geltend gemacht werden, wenn es zwischenzeitlich zu einer Unterbrechung von mindestens vier Wochen gekommen ist.
Bundesfinanzhof, Urteil vom 28.02.2013
Nach einer Entscheidung des Finanzgerichts in Düsseldorf können sämtliche im Zusammenhang mit der Scheidung entstehenden Anwalts- und Gerichtskosten steuerlich geltend gemacht werden.
Finanzgericht Düsseldorf, Urteil vom 19.02.2013