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Müssen Erben Kirchensteuer für den Verstorbenen nachzahlen, können sie diese im Rahmen ihrer eigenen Steuererklärung zurückfordern.
Finanzgericht Hessen, Urteil vom 26.09.2013
Zu der Frage, wann die Leistungen eines ärztlichen Notfalldienstes steuerrechtlich als Einheit zu bewerten und von der Umsatzsteuer zu befreien sind, hat sich jüngst der Bundesfinanzhof geäußert.
Bundesfinanzhof, Urteil vom 08.08.2013
Bei einer beruflich bedingten doppelten Haushaltsführung reicht es für eine steuerliche Berücksichtigung der Kosten aus, wenn der Arbeitsplatz von der Zweitwohnung aus gut erreichbar ist.
Finanzgericht Münster, Urteil vom 27.07.2013
Die Erhebung einer Sonderabgabe für bestimmte Hunderassen darf im Ergebnis keine "erdrosselnde" Wirkung haben und so einem Haltungsverbot gleichkommen.
Bayerischer Verwaltungsgerichtshof, Urteil vom 25.07.2013
Aufgrund der zwischenzeitlich geänderten Rechtslage müssen Rentner auch dann eine Steuererklärung abgeben, wenn ihnen in der Vergangenheit durch das Finanzamt erklärt wurde, dass sie hierzu nicht mehr verpflichtet sind.
Finanzgericht Rheinland-Pfalz, Urteil vom 24.07.2013
Eine Steuerbegünstigung im Rahmen der Schenkung eines Eigenheims unter Ehegatten setzt voraus, dass das Objekt den Mittelpunkt des familiären Zusammenlebens bildet.
Bundesfinanzhof, Urteil vom 18.07.2013
Wird eine Immobilie mittels einer ''Kettenschenkung'' an ein Schwiegerkind übertragen, ist von einem höheren Freibetrag auszugehen, sofern sich aus der Schenkung keine Verpflichtungen ergeben.
Bundesfinanzhof, Urteil vom 18.07.2013
Im Fall einer Erbengemeinschaft können die Kosten der Aufteilung der Immobilien als Anschaffungsnebenkosten bei den Einkünften aus Vermietung und Verpachtung steuermindernd berücksichtigt werden.
Bundesfinanzhof, Urteil vom 09.07.2013
Nicht vom Arzt verschriebene Medikamente können im Rahmen der Steuererklärung nicht als außergewöhnliche Belastungen mindernd geltend gemacht werden.
Finanzgericht Rheinland-Pfalz, Urteil vom 08.07.2013
Flugpersonal kann die Fahrtkosten zu einem Flughafen in voller Höhe steuerlich geltend machen, da es seine Tätigkeit nicht an einem regelmäßigen Arbeitsplatz sondern überwiegend in einem Flugzeug verrichtet.
Finanzgericht Münster, Urteil vom 02.07.2013