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Bei einer beruflich bedingten doppelten Haushaltsführung reicht es für eine steuerliche Berücksichtigung der Kosten aus, wenn der Arbeitsplatz von der Zweitwohnung aus gut erreichbar ist.
Finanzgericht Münster, Urteil vom 27.07.2013
Die Erhebung einer Sonderabgabe für bestimmte Hunderassen darf im Ergebnis keine "erdrosselnde" Wirkung haben und so einem Haltungsverbot gleichkommen.
Bayerischer Verwaltungsgerichtshof, Urteil vom 25.07.2013
Aufgrund der zwischenzeitlich geänderten Rechtslage müssen Rentner auch dann eine Steuererklärung abgeben, wenn ihnen in der Vergangenheit durch das Finanzamt erklärt wurde, dass sie hierzu nicht mehr verpflichtet sind.
Finanzgericht Rheinland-Pfalz, Urteil vom 24.07.2013
Eine Steuerbegünstigung im Rahmen der Schenkung eines Eigenheims unter Ehegatten setzt voraus, dass das Objekt den Mittelpunkt des familiären Zusammenlebens bildet.
Bundesfinanzhof, Urteil vom 18.07.2013
Wird eine Immobilie mittels einer ''Kettenschenkung'' an ein Schwiegerkind übertragen, ist von einem höheren Freibetrag auszugehen, sofern sich aus der Schenkung keine Verpflichtungen ergeben.
Bundesfinanzhof, Urteil vom 18.07.2013
Im Fall einer Erbengemeinschaft können die Kosten der Aufteilung der Immobilien als Anschaffungsnebenkosten bei den Einkünften aus Vermietung und Verpachtung steuermindernd berücksichtigt werden.
Bundesfinanzhof, Urteil vom 09.07.2013
Nicht vom Arzt verschriebene Medikamente können im Rahmen der Steuererklärung nicht als außergewöhnliche Belastungen mindernd geltend gemacht werden.
Finanzgericht Rheinland-Pfalz, Urteil vom 08.07.2013
Flugpersonal kann die Fahrtkosten zu einem Flughafen in voller Höhe steuerlich geltend machen, da es seine Tätigkeit nicht an einem regelmäßigen Arbeitsplatz sondern überwiegend in einem Flugzeug verrichtet.
Finanzgericht Münster, Urteil vom 02.07.2013
Die Kosten eines Wertgutachtens für eine Immobilie im Rahmen eines Scheidungsverfahrens können nicht als außergewöhnliche Belastung steuerlich geltend gemacht werden.
Hessisches Finanzgericht, Urteil vom 02.07.2013
Eine Zweitwohnsitzsteuer von mehr als 3300 Euro für eine selbstgenutzte 146 m² große Wohnung verstösst nach der Auffassung des Verwaltungsgerichtshofes in Mannheim nicht gegen den Grundsatz der Verhältnismäßigkeit.
Verwaltungsgerichtshof Baden-Württemberg, Urteil vom 24.06.2013