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Wer Online einen Flug buchen will muss in der Suchmaske den vollständigen Namen eintragen, da ansonsten kein Beförderungsvertrag geschlossen wird.
Bundesgerichtshof, Urteil vom 16.10.2012
Ist eine Rückverfolgung im Fall beleidigender oder rufschädigender Äußerungen möglich, ist der Betrieb eines Bewertungsportals für Ärzte von der Meinungs- und Kommunikationsfreiheit gedeckt.
Amtsgericht München, Urteil vom 12.10.2012
Weil er seinen Arbeitgeber auf Facebook als Menschenschinder und Ausbeuter bezeichnete, muss ein Auszubildender mit dem Verlust seiner Stelle leben.
Landesarbeitsgericht Hamm, Urteil vom 10.10.2012
Das Einstellen eines al-Quaida-Drohvideos auf YouTube hat für einen türkischen Staatsangehörigen die Ausweisung aus Deutschland zur Folge.
Verwaltungsgericht Freiburg, Urteil vom 04.10.2012
Verstösst das angedachte Geschäftsmodell gegen die guten Sitten, so besteht kein Anspruch auf einen Gründungszuschuss gegen das Jobcenter.
Sozialgericht Darmstadt, Urteil vom 26.09.2012
Ein weiteres Mal hatte sich ein Gericht mit den arbeitsrechtlichen Folgen eines beleidigenden Facebook-Eintrags zu beschäftigen und hat im Rahmen seiner Urteilsbegründung darauf hingewiesen, dass es bei der Bewertung des Sachverhalts unerheblich ist, ob der Eintrag nur für Freunde oder die Öffentlichkeit sichtbar ist.
Arbeitsgericht Duisburg, Urteil vom 26.09.2012
Für Kunden von Onlinehändlern müssen die angegebenen Lieferfristen klar erkennbar sein und dürfen nicht durch einschränkende Bestimmungen relativiert werden.
Oberlandesgericht Hamm, Urteil vom 18.09.2012
Wer eine Online verkaufte Ware nicht liefern kann macht sich unter Umständen schadensersatzpflichtig.
Landgericht Coburg, Urteil vom 17.09.2012
Ein Bild gilt im Internet auch dann als "öffentlich zugänglich gemacht", wenn es nur mittels direkter Eingabe einer aufwendigen URL sichtbar ist.
Oberlandesgericht Karlsruhe, Urteil vom 12.09.2012
Verbraucher können selbst dann in ihrem Heimatland klagen, wenn der Vertragsschluss im europäischen Ausland erfolgte, das Produkt aber zuvor im Heimatland online angeboten wurde.
Europäischer Gerichtshof, Urteil vom 06.09.2012