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Wer im Ausland erbt kann beim Fehlen eines Doppelbesteuerungsabkommens damit rechnen, dass er zweimal durch den Fiskus zur Kasse gebeten wird.
Bundesfinanzhof, Urteil vom 19.06.2013
Wird ein Sachverständiger mit der Schätzung des Erbes betraut, können die Erben die entstandenen Kosten im Rahmen der Erbschaftssteuer geltend machen.
Bundesfinanzhof, Urteil vom 19.06.2013
Da eine Zweitwohnung keinen besonderen Komfort oder eine komplette Infrastruktur erfordert, kann auch ein Gartenhaus von der Zweitwohnsitzsteuer erfasst werden.
Finanzgericht Gießen, Urteil vom 13.06.2013
Ist ein Ideenwettbewerb auf die Beschäftigten des Ausschreibenden begrenzt und soll im Rahmen dieses Wettbewerbs eine Verbesserung gerade aufgrund der Erfahrungen der Beschäftigten erreicht werden, so ist ein hierbei gewonnenes Preisgeld als Bestandteil des Arbeitslohnes zu versteuern.
Finanzgericht Köln, Urteil vom 12.06.2013
Wer ein häusliches Arbeitszimmer im Rahmen seiner Steuererklärung geltend macht, kann nicht die anteilige Berücksichtigung weiterer Räume wie Küche, Bad und Flur erwarten.
Finanzgericht Düsseldorf, Urteil vom 04.06.2013
Ein Angestellter muss den Bezug einer Fortbildung in einer Pseudowissenschaft zu seinem Beruf nachweisen, wenn er die Kosten bei der Steuer berücksichtigt wissen will.
Finanzgericht Rheinland-Pfalz, Urteil vom 03.06.2013
Auch das in einem Nebengebäude befindliche häusliche Arbeitszimmer kann steuermindernd berücksichtigt werden, solange sich das Nebengebäude auf dem Grundstück des Wohnhauses befindet.
Bundesgerichtshof, Urteil vom 23.05.2013
Maklerkosten im Zusammenhang mit einem Hausverkauf können bei anderen Mietobjekten unter Umständen als Werbungskosten geltend gemacht werden.
Finanzgericht Münster, Urteil vom 22.05.2013
Dem Auskunftsersuchen der Steuerfahndung steht es nicht entgegen, wenn eine Internethandelsplattform mit ihren Nutzern die Geheimhaltung der Daten vereinbart hat.
Bundesfinanzhof, Urteil vom 16.05.2013
Ein Steuerberater muss sich ein grobes Verschulden zurechnen lassen, wenn er seinem Mandanten nur eine komprimierte Steuererklärung vorlegt und der Mandant anhand dieser nicht die Möglichkeit zu einer ausreichenden Prüfung der Angaben hat.
Bundesfinanzhof, Urteil vom 16.05.2013