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Was passiert nach dem Tod des Erblassers mit seinem Facebook-Konto? Der Bundesgerichtshof hat entschieden, dass ein Vertrag über ein Benutzerkonto bei einem sozialen Netzwerk vererbbar ist.
BGH, Urteil vom 12.07.2018
Vor Eintritt des Erbfalls ist eine Pfändung von Erbansprüchen unzulässig.
LG Trier, Urteil vom 09.07.2018
Was passiert, wenn ein Testament mit zwei unterschiedlichen Stiften verfasst wurde? Streichungen und Ergänzungen in einem eigenhändig geschriebenen Testament, die mit einem anderen Stift als der Rest des Textes vorgenommen wurden, sind grundsätzlich nicht unwirksam.
OLG München, Urteil vom 11.06.2018
Unter welchen Voraussetzungen kann ein Nacherbenvermerk aus dem Grundbuch gelöscht werden? Im vorliegenden Fall hatte die Erblasserin ihr Testament unter der Bedingung errichtet, dass die Brüder der eingesetzten Erbin ihre Nacherben werden sollen, wenn sie einen zum Nachlass gehörenden Grundbesitz innerhalb von 20 Jahren nach dem Erbfall veräußern sollte.
OLG München, Urteil vom 23.05.2018
Das Testament ist anfechtbar.
OLG Stuttgart, Urteil vom 14.05.2018
Es ist nicht immer der genaue Wortlaut maßgeblich.
KG, Urteil vom 24.04.2018
Das nach dem Tode des Ehegatten verfasste Einzeltestament ist ohne ausdrückliches Recht zur Testamentsänderung unwirksam.
OLG Düsseldorf, Urteil vom 20.04.2018
Die Kosten für ein während des laufenden Pflichtteilsstreits eingeholtes Wertgutachten sind nur im Ausnahmefall erstattungsfähig.
OLG Köln, Urteil vom 16.04.2018
Wohnrechte sind bei der Angemessenheit des Kaufpreises zu berücksichtigen.
OLG München, Urteil vom 13.04.2018
Deed of Variation löst Schenkungssteuer aus.
FG Münster, Urteil vom 12.04.2018