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Wie der Bundesfinanzhof in zwei spektakulären Entscheidungen entschieden hat können die Kosten für ein Erststudium oder eine erste Ausbildung im späteren Berufsleben steuerlich geltend gemacht werden.
Bundesfinanzhof, Urteil vom 28.07.2011
Schon der Versuch sich einen nicht gerechtfertigten Steuervorteil in besonders großem Ausmaß (Grenze: ab 50000 Euro) zu verschaffen, kann zu einer Bestrafung wegen Steuerhinterziehung in einem besonders schweren Fall führen.
Bundesgerichtshof, Urteil vom 28.07.2010
Nach einer Entscheidung des Bundesverfassungsgerichts verstößt die Neuregelung zur steuerlichen Absetzbarkeit von Arbeitszimmern aus dem Jahr 2007 gegen die Verfassung.
Bundesverfassungsgericht, Urteil vom 06.07.2010
Nach einer Entscheidung des Finanzgerichts Köln kann ein häusliches Arbeitszimmer steuerlich abgesetzt werden.
Finanzgericht Köln, Urteil vom 19.05.2011
Auch wenn ein Windpark aus unterschiedlichen selbstständigen Windparks besteht, so sind diese doch gemeinsam abzuschreiben.
Bundesfinanzhof, Urteil vom 14.04.2011
Selbst getragene Pflegekosten können steuerlich als außergewöhnliche Belastungen geltend gemacht werden.
Bundesfinanzhof, Urteil vom 14.04.2011
Werbungskosten können im Rahmen der doppelten Haushaltsführung dann nicht geltend gemacht werden, wenn der den doppelten Haushalt führende Ehegatte die Familienheimfahrt aus privaten Gründen nicht antritt und stattdessen der andere Teil eine Besuchsfahrt zum Beschäftigungsort durchführt.
Bundesfinanzhof, Urteil vom 02.02.2011
Hintergrund: In dem entschiedenen Sachverhalt erwarb eine GmbH über 100 hochwertige PKWs um diese museumsartig einzulagern und nach etwa 20-30 Jahren als Sammlerstücke mit Gewinn zu verkaufen.
Bundesfinanzhof, Urteil vom 27.01.2011
Eine externe Steuerberaterin verfügt nur dann über Beihilfevorsatz zur Insolvenzverschleppung ihres Mandanten, wenn ihr bewusst ist, dass das Handeln des Täters alleine darauf gerichtet ist, eine Straftat zu begehen.
Oberlandesgericht Köln, Urteil vom 03.12.2010
Bei einem umsatzsteuerpflichtigen Grundstücksgeschäft ist der Nettowert maßgeblich für die Berechnung der fälligen Notargebühren.
Bundesgerichtshof, Urteil vom 02.12.2010